{"id":298,"date":"2014-04-25T23:59:41","date_gmt":"2014-04-25T21:59:41","guid":{"rendered":"http:\/\/betschner.eu\/wordpress\/?p=298"},"modified":"2015-02-10T14:32:21","modified_gmt":"2015-02-10T12:32:21","slug":"japan-tagebuch-2014-tag-1-dier-erste-huerde-oder-gehts-nicht-auch-mit-dem-schiff","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/betschner.eu\/wordpress\/?p=298","title":{"rendered":"Japan Tagebuch 2014 &#8211; Tag 1 &#8211; &#8222;Die erste H\u00fcrde&#8220; oder &#8222;Geht&#8217;s nicht auch mit dem Schiff?&#8220;"},"content":{"rendered":"<p>Heute geht sie los, die gro\u00dfe Reise. Dummerweise erst heute Nachmittag, also mehr als genug Zeit, sich Gedanken \u00fcber m\u00f6gliche Pannen zu machen. Was haben wir vergessen, wird der Flug ohne Probleme verlaufen und kommen wir p\u00fcnktlich?<br \/>\nUnser \u201eTaxi\u201c kommt schon einmal p\u00fcnktlich und so erreichen wir den Flughafen D\u00fcsseldorf knapp vier Stunden vor dem Abflug.<\/p>\n<p>Teilziel 1: Die Ankunft am Flughafen.<br \/>\nNat\u00fcrlich ist der Emirates-Schalter auf der anderen Seite des Flughafens zu finden. Gl\u00fccklicherweise gibt es hier aber diese Kofferwagen. Diese ersten Momente lassen uns was unser Gep\u00e4ck angeht schon einmal das Schlimmste annehmen: Schwer, schwer, schwer. Aber daf\u00fcr handlich \u2013 zumindest wenn die Wickelfolie am Zielort entfernt wurde.<br \/>\nUnsere beiden Trekking-Rucks\u00e4cke gelten als Sondergep\u00e4ck. Na gut, da wir bereits Horrorgeschichten \u00fcber abgeschnittene Tr\u00e4ger und B\u00e4nder geh\u00f6rt haben ist es wohl tats\u00e4chlicher g\u00fcnstiger, sie besonders behandeln zu lassen.<\/p>\n<p>N\u00e4chstes Ziel: Zoll.<br \/>\nDa wir einige Elektroartikel mitnehmen werden m\u00fcssen wir diese noch eben beim Zoll melden. Netbook, Smartphones, Nintendo usw. Der Zoll ist schnell gefunden und die Abwicklung ist ebenfalls in Windeseile erledigt. Manchmal zahlt sich Gr\u00fcndlichkeit im Vorfeld doch aus (auch wenn die Herrschaften vom Zoll sicherlich von den l\u00e4stigen Anrufen genervt waren).<\/p>\n<p>Auf zum Check-In:<br \/>\nWir finden in einer Buchhandlung noch einen kleinen Reisef\u00fchrer mit Stra\u00dfenkarte von Tokyo. Nach ein wenig hin und her beschlie\u00dfen wir, diesen Reisef\u00fchrer als handliches Backup f\u00fcr den Lonely Planet zu kaufen. Und die Stra\u00dfenkarte wird sicherlich auch wertvolle Dienste leisten, da doch in Tokyo keine Stra\u00dfen Namen tragen und die Nummerierung der H\u00e4user nach Erbauungszeitpunkt festgelegt ist. Und so schwer ist das kleine B\u00fcchlein gl\u00fccklicherweise auch nicht.<br \/>\nDie Zeit des Eincheckens r\u00fcckt immer n\u00e4her. Schnell noch die Getr\u00e4nke geleert, da wir sie nicht durch die Kontrolle bek\u00e4men. Und dann auf zum Terminal. Und es geschieht, was geschehen muss: Obwohl Patrick in weiser Voraussicht seinen G\u00fcrtel ausziehen m\u00f6chte, soll er diesen anbehalten. Und wie soll es anders kommen: PIEP. Das tut unserer Nervosit\u00e4t keinen Gefallen. Die \u201ekleine\u201c Leibesvisitation f\u00f6rdert allerdings keine gef\u00e4hrlichen Gegenst\u00e4nde ans Licht. Das k\u00f6nnte daran liegen, dass Patrick keine bei sich tr\u00e4gt. Seltsamerweise beanstandet niemand den MP3-Player, die Mini-Taschenlampe, en Wick-Nasenstift &#8230; meine G\u00fcte, was schleppt der alles in seinen Taschen mit sich rum.<\/p>\n<p>Im Flugzeug:<br \/>\nEndlich sind wir auf unseren Pl\u00e4tzen des Flugzeugs angekommen. Jetzt wird es ernst. Zum Gl\u00fcck sind die ersten Vomex bereits intus. Laut Verpackungsbeilage haben sie den angenehmen Vorteil, dass sie schl\u00e4frig machen. Na hoffentlich. Die Beinfreiheit ist zwar nicht luxuri\u00f6s, aber immerhin existent. Wir k\u00f6nnen die Beine zumindest ausstrecken. Wird zwar sicherlich aufgrund der Trombosestr\u00fcmpfe nicht notwendig sein, aber sicher ist sicher.<br \/>\nDas Gep\u00e4ck wird behutsam im Kofferfach verstaut. Wichtig: Die Rolle mit dem Bio-B\u00e4ckerei-Schomaker-Verpackungspapier. Die darf nur nicht knicken! Super Bonus: Wir besetzen die dreisitzige Reihe mit nur zwei Personen. Wenigstens zum Schlafen k\u00f6nnen wir uns etwas ausbreiten und auch sonst wird uns der Loriot-Sketch beim Essen dank Zusatzablage neben uns erspart bleiben.<br \/>\nDer Flieger man\u00f6vriert langsam auf die Rollbahn. Man darf nur nicht dar\u00fcber nachdenken, welche Kr\u00e4fte gleich auf das Flugzeug und seine Insassen wirken werden. Auch ist jetzt der falsche Zeitpunkt, sich \u00fcber die Belastbarkeit von Aluminium Gedanken zu machen. Und schon geht es los, die pl\u00f6tzliche Beschleunigung presst uns alle in die Sitze: 580 km\/h beim TakeOff.<br \/>\nDer Kapit\u00e4n unseres Flugzeugs scheint ein lustiger Kerl zu sein. Die Begr\u00fc\u00dfung erfolgt freundlich und man kann, wenn man genau hinh\u00f6rt, seinen Spa\u00df am Fliegen in der Stimme erkennen. An und f\u00fcr sich ist der Flug sehr komfortabel, was nicht auch zuletzt daran liegt, dass wir die deutschsprachige Flugbegleiterin bekommen. Und das stellt sich noch als \u00e4u\u00dferst praktisch heraus, denn bei der Buchung haben wir vergessen anzugeben, dass Manu Vegetarierin ist. Gl\u00fccklicherweise k\u00f6nnen wir das mit der jungen Dame noch regeln und zumindest f\u00fcr den R\u00fcckflug das vegetarische Essen buchen. F\u00fcr den Anschlussflug ist es doch etwas zu kurzfristig.<br \/>\nLaut Manus Auffassung (sie hat diesen Tagebucheintrag notiert) haben wir nur leichte Turbolenzen. Das halte ich f\u00fcr ein Ger\u00fccht, aber da wir die Sonnenblenden irgendwann geschlossen haben k\u00f6nnen wir das tats\u00e4chliche Ausma\u00df der Turbolenzen nicht  an den Fl\u00fcgeln absch\u00e4tzen. Ich (Patrick) glaube, das war eine gute Entscheidung. Immerhin wirken die Vomex grandios. Keine \u00dcbelkeit. Das Filmangebot k\u00f6nnte zwar etwas besser sein, aber immerhin gibt es tolle Filme. \u201eIch einfach unverbesserlich 2\u201c und \u201eSaving Mr. Banks\u201c stehen auf dem Programm. Immerhin m\u00fcssen wir \u00fcber sechs Stunden in dieser Konservendose sitzen.<br \/>\nDas Essen wird prompt serviert. Manu hat Gl\u00fcck, sie bekommt Gem\u00fcse w\u00e4hrend Patrick sich das Lammragout schmecken l\u00e4sst. Uns schmeckt das Essen beiden \u00e4u\u00dferst gut. Immerhin ist es preisgekr\u00f6nt.<br \/>\nLaut Empfehlung von Reisef\u00fchrer Google sollen wir die Uhren bereits im Flugzeug auf die aktuelle Zeit am Zielort vorstellen. Gesagt, getan, erst einmal um 2 Stunden vorgedreht.<br \/>\nWir erreichen Dubai fast p\u00fcnktlich um Mitternacht (Ortszeit). Die Au\u00dfentemperatur betr\u00e4gt \u2013 das muss ein Fehler sein: 30\u00b0C. Um Mitternacht. Es ist dunkel drau\u00dfen! Aber tats\u00e4chlich, auf unserem 10-Meter-Weg zwischen Flugzeug und Shuttlebus merken wir, dass es sommerlich warm ist. Drau\u00dfen. Im Freien. Im Bus hat dann allerdings jemand den Schalter f\u00fcr die Klimaanlage auf \u201eEinfrieren\u201c gestellt. Die Temperatur im Bus ist noch wesentlich geringer als im Flugzeug. Optimistisch gesch\u00e4tzt irgendwas um und bei  10\u00b0C.<\/p>\n<p>Hoffentlich beginnt der Urlaub nicht direkt mit einer Erk\u00e4ltung &#8230; eingefangen in der W\u00fcstenstadt (!) Dubai.<br \/>\n<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Heute geht sie los, die gro\u00dfe Reise. Dummerweise erst heute Nachmittag, also mehr als genug Zeit, sich Gedanken \u00fcber m\u00f6gliche Pannen zu machen. Was haben wir vergessen, wird der Flug ohne Probleme verlaufen und kommen wir p\u00fcnktlich? Unser \u201eTaxi\u201c kommt schon einmal p\u00fcnktlich und so erreichen wir den Flughafen D\u00fcsseldorf knapp vier Stunden vor dem Abflug. Teilziel 1: Die Ankunft am Flughafen. Nat\u00fcrlich ist der Emirates-Schalter auf der anderen Seite des Flughafens zu finden. Gl\u00fccklicherweise gibt es hier aber diese Kofferwagen. Diese ersten Momente lassen uns was unser Gep\u00e4ck angeht schon einmal das Schlimmste annehmen: Schwer, schwer, schwer. Aber daf\u00fcr handlich \u2013 zumindest wenn die Wickelfolie am Zielort entfernt wurde. Unsere beiden Trekking-Rucks\u00e4cke gelten als Sondergep\u00e4ck. Na gut, da wir bereits Horrorgeschichten \u00fcber abgeschnittene Tr\u00e4ger und B\u00e4nder geh\u00f6rt haben ist es wohl tats\u00e4chlicher g\u00fcnstiger, sie besonders behandeln zu lassen. N\u00e4chstes Ziel: Zoll. Da wir einige Elektroartikel mitnehmen werden m\u00fcssen wir [&#8230;]<\/p>\n<div class=\"clearfix\"><a class=\"post-readmore\" href=\"https:\/\/betschner.eu\/wordpress\/?p=298\"><\/a><\/div>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[8,7],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/betschner.eu\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/298"}],"collection":[{"href":"https:\/\/betschner.eu\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/betschner.eu\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/betschner.eu\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/betschner.eu\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=298"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/betschner.eu\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/298\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":301,"href":"https:\/\/betschner.eu\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/298\/revisions\/301"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/betschner.eu\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=298"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/betschner.eu\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=298"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/betschner.eu\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=298"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}