{"id":308,"date":"2014-04-27T23:59:16","date_gmt":"2014-04-27T21:59:16","guid":{"rendered":"http:\/\/betschner.eu\/wordpress\/?p=308"},"modified":"2015-02-27T12:19:27","modified_gmt":"2015-02-27T10:19:27","slug":"japan-tagebuch-2014-tag-3-der-etwas-andere-tagesrythmus-oder-wer-hat-denn-das-licht-angemacht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/betschner.eu\/wordpress\/?p=308","title":{"rendered":"Japan Tagebuch 2014 &#8211; Tag 3 &#8211; &#8222;Der etwas andere Tagesrythmus.&#8220; Oder &#8222;Wer hat denn das Licht angemacht?&#8220;"},"content":{"rendered":"<p>4:30 Uhr. Morgens. Wieso ist es hell? Wer hat das Licht angemacht???<br \/>\nGestern Abend haben wir ja schon festgestellt, dass um ziemlich genau 17:00 die Sonne ihren Dienst einstellt. Aber dass sie direkt in der Fr\u00fchschicht um 04:30 wieder loslegt, damit h\u00e4tten wir nicht gerechnet.<br \/>\nZum Gl\u00fcck schaffen wir es, noch einmal einzuschlafen. Ja, der Flug steckt uns noch immer in den Knochen.<\/p>\n<p>Gastgeschenk Nummer 1:<br \/>\nHeute soll es erste einmal nach Tokyo reingehen. Unsere Mitbringsel f\u00fcr die Biob\u00e4cker Schomaker im Herzen von Tokyo d\u00fcrften sich in den n\u00e4chsten Wochen eher knotraproduktiv auf unsere R\u00fccken auswirken. DAher haben wir kurzerhand beschlossen, heute schon einen kurzen Zwischenstopp in Tokyo einzulegen und dieses Extragep\u00e4ck an den Empf\u00e4nger zu \u00fcbergeben. Daher m\u00fcssen wir es aus den Tiefen des Rucksacks an die Oberfl\u00e4che bef\u00f6rdern. Nat\u00fcrlich hat es das Brotpapier nicht unversehrt nach Japan geschafft. Auf dem letzten Flug ist die Wolle einmal geknickt worden. Naja, der Schaden h\u00e4lt sich in Grenzen.<br \/>\nManu geht es nicht schnell genug und sie beschwert sich, dass ich rumtr\u00f6dele &#8211; aber 17 Kilo Gep\u00e4ck wollen erste einmal umgeschichtet werden! Au\u00dferdem schaffen wir es ohne Probleme zur\u00fcck zum Flughafen. Unser Transfershuttle erreicht das Hotel um 10:30 Uhr (und es w\u00e4re im schlimmsten Fall eine Stunde sp\u00e4ter noch einmal hier angekommen).<\/p>\n<p>Erste Zugfahrt ab Flughafen:<br \/>\nUngestresst und p\u00fcnktlich kommen wir wieder am Flughafen an. Sieht im Hellen nicht viel anders aus als im Dunkeln. Jedoch geht es diesmal in den &#8222;Keller&#8220;. Und unsere erste Rolltreppe redet mit uns \ud83d\ude42 Wir wissen zwar nicht, was sie uns sagt, aber trotzdem ist es ein interessantes Erlebnis. Endlich am Bahnhof des Flughafens angekommen stellt sich uns jedoch eine entscheidende Frage: Verdammt, welche Zugesellschaft nehmen wir?<br \/>\nGl\u00fccklicherweise finden wir direkt einen Schalter der JR-Line. Und dort spricht man auch direkt Englisch. Also alles halb so wild mit der Verst\u00e4ndigung.<br \/>\nUnd da wir sehr gut vorbereitet sind, haben wir nat\u00fcrlich die Adresse der B\u00e4ckerei im Internet gefunden. Im Stadtteil Ookayama in Tokyo (laut Internetseite im Westen Tokyos). Gar nicht so schwierig zu finden. Eigentlich. Das gespr\u00e4ch lief in etwa wie folgt ab:<\/p>\n<p>Wir: Guten Tag, wir m\u00f6chten gerne nach Tokyo-Ookayama.<br \/>\nJR: Sie m\u00f6chten nach Okayama?<br \/>\nWir: Genau. Wir w\u00fcrden danach gerne nach Hakone weiter.<br \/>\nJR: Soe wollen von Tokyo nach Okayama und dann nach Hakone?<br \/>\nWir: Genau. Aber wir wollen nur eine Stunde in Ookayama bleiben.<br \/>\nJR: Aber Sie fahren den ganzen Tag dorthin.<br \/>\nWir: Das kann nicht. Wir wollen nur kurz jemanden besuchen und dann direkt weiter.<br \/>\nJR: Sie wollen nur kurz jemanden besuchen? Die Fahrt alleine kostet aber schon 170 Euro.<br \/>\nWir: Bitte? Da muss ein Missverst\u00e4ndnis vorliegen, wir wollen nach Tokyo Ookayama.<br \/>\nJR: Von Tokyo nach Okayama.<br \/>\n-Patrick kramt den Zettel hervor-<br \/>\nWir: Hier wollen wir hin.<br \/>\nJR: Ach so, nach Ookayama.<br \/>\nWir: Ja, aber das sagen wir doch.<\/p>\n<p>Im Nachhinein ist dieser Dialog schon irgendwie witzig. Was ein O und eine falsche Aussprache alle bewirken kann. Uns war zu diesem Zeitpunkt gerade nicht nach Lachen zumute. Zum Gl\u00fcck hat uns der Preis und die Zeit stuzig gemacht &#8211; sonst w\u00e4r es diret am ersten Tag schonmal quer durch Japan gegangen!<\/p>\n<p>Ankunft am Oprt unserer Sehns\u00fcchte:<br \/>\nDie Reise im Narita Express zum Bahnhof von Tokyo verlief ohne Probleme. Die Weiterreise \u00fcber die Metro gestaltete sich auch nicht allzu schwierig, da wir einen der lesbaren Stationspl\u00e4ne erwischt haben. Gl\u00fccklicherweise kann man die Automaten auf Englisch umstellen, so dass auch das Ticket schnell gezogen ist. Und weiter geht die Reise: In den Westen von Tokyo. Sp\u00e4testens auf dieser Fahrt merken wir, wie gro\u00df Tokyo ist. Die Reise dauert eine gef\u00fchlte Ewigkeit.<br \/>\nDoch dann ist es so weit. Endlich erreichen wir unser Ziel. Leider haben wir uns noch nicht an das Gewicht unseres Gep\u00e4cks gew\u00f6hnt und die Sonne brennt uns f\u00f6rmlich auf die K\u00f6pfe. Die Beschreibung zur Biob\u00e4ckerei ist verst\u00e4ndlich und so machen wir uns auf, vorbei an unserem ersten FamilyMart, immer tiefer hinein nach Ookayama. Nach ca. 20 Minuten erreichen wir die Biob\u00e4ckerei Schomaker. Nach deutschen Ma\u00dfst\u00e4ben trifft es der Begriff &#8222;gem\u00fctlich&#8220;. Klein, aber fein. Mit unseren Rucks\u00e4cken haben wir schlagartig den kompletten Verkaufsraum ausgef\u00fcllt.<br \/>\nDie Verk\u00e4uferin ist \u00e4u\u00dferst zuvorkommend und freundlich. Sie wei\u00df auch sofort, wer diese seltsamen Touris sind, die da mit Sack und Pack aufgelaufen sind. Leider ist unserer direkter Kontakt, Nobutaka, derzeit nicht da. Er ist &#8211; so erfahren wir &#8211; die Reste vom Oktoberfest einsammeln.<br \/>\nMoment, Oktoberfest? Im April? In Tokyo? Ja, so ist es, und wir haben es um einen Tag verpasst (ebenso wie die Kirschbl\u00fcte, die zwei Wochen vorher zu bestaunen war).<\/p>\n<p>Unser erster Japanischer Imbiss:<br \/>\nWir d\u00fcrfen unser Gep\u00e4ck in der Backstube lassen und machen uns auf die Suche nach etwas Essbarem. Schlie\u00dflich ist es auch schon Mittag. Auf dem Hinweg sind wir an einem Schnellimbiss vorbeigekommen, an dem es k\u00f6stlich roch. Was auch immer es dort gab, dort wollen wir wieder hin. Also gehen wir zur\u00fcck (sind ja gerade erst gekommen) und finden den Laden auch prompt wieder: Curryreis. Lecker und billig. Leider &#8211; wie sich sp\u00e4ter rausstellt &#8211; nicht strikt vegetarisch. Aber f\u00fcr Manu war eh klar, dass sie innerhalb der n\u00e4chsten drei Wochen die Definition von vegetarisch etwas ausweiten muss.<br \/>\nHier treffen wir auch zum ersten mal auf die ausgefallenen Schiebet\u00fcren: Sie \u00f6ffnen sich erst, wenn man einen Druckkontakt in der Mitte der T\u00fcr bet\u00e4tigt. Gar keine so dumme Idee, um das ewige Auf und Zu der T\u00fcren zu unterbinden, wenn jemand vorbeil\u00e4uft.<br \/>\nNach der leckeren Speise versuchen wir unser Gl\u00fcck noch einmal und gehen zur\u00fcck zur B\u00e4ckerei. Nobutaka ist noch immer nicht da. In guter alter Adventure-Manie erkunden wir noch einmal die Seitenstra\u00dfen. Einmal um den Block und siehe da: Wir werden mit dem typisch japanischen Gru\u00dfwort &#8222;Hallo&#8220; empfangen \ud83d\ude42 Ja, hier sind wir scheinbar richtig.<\/p>\n<p>Unsere erste Visitenkarte:<br \/>\nWir haben ja schon viel dar\u00fcber gelesen und jetzt solls endlich so weit sein: Wir tauschen unsere ersten Visitenkarten aus. Ich glaube, wir haben alles richtig gemacht: Mit beiden H\u00e4nden \u00fcbergeben und w\u00fcrdigen gepr\u00fcft, bevor wir sie dann in unser Visitenkarten-Etui gesteckt haben.<br \/>\nNobutake zeigt uns voller Stolz (zurecht!) sein kleines Reich. Er erz\u00e4hlt uns, warum er ausgerechnet in Tokyo eine Biob\u00e4ckerei Schomaker er\u00f6ffnet hat und wie die Akzeptanz siner Mitmenschen gegen\u00fcber dem herben Brot ist.<br \/>\nVoller Vorfreude \u00fcbergeben wir unserer Gastgeschenk speziell f\u00fcr Nobutaka: Laut deutschen Biob\u00e4ckerei Schomaker-Gr\u00fcnder mag Nobutaka vor allem Pils und Alt. Und da wir vom Niedderrhein kommen und somit auf das heimische Diebels und K\u00f6nig Pilsener zur\u00fcckgreifen k\u00f6nnen, gibt es je eine Flasche von dem Gebr\u00e4u. Zusammen mit Haribo Goldb\u00e4ren (die gut ankommen) und Haribo Salinos (welche verhalten ankommen &#8211; anscheinend mag Nobutake kein Lakritz). Die Freude war japanisch verhalten, aber sp\u00fcrbar.<br \/>\nNat\u00fcrlich bekommt auch Nobutakas nette Angestellte unser erstes Gastgeschenk der Marke &#8222;typisch deutsch&#8220; (9 verbleiben).<br \/>\nAls Abschluss den gelungenen Tages kaufen wir nat\u00fcrlich noch einige Br\u00f6tchen und etwas vom Brot. Vor allem hat es uns die Deutsch-japansiche Kreation: Roggenbr\u00f6tchen mit Walnuss-Azuki-F\u00fcllung.<br \/>\nDa es nun schon einigerma\u00dfen sp\u00e4t ist, verabschieden wir uns und machen uns wieder gen Tokyo Hauptbahnhof auf. Nicht jedoch, ohne vorher eine Einladung zum Stammtisch zu bekommen, wenn wir &#8222;dauerhaft&#8220; in Toyko Station machen.<\/p>\n<p>Aufbruch ins Gro\u00dfe Abenteuer: Shinjuku (2-gr\u00f6\u00dfter Bahnhof weltweit)<br \/>\nNach unserer Ankunft in Shinjuku kehrt die erste Hilflosigkeit ein: Unsere Ankunft erfolgt am S\u00fcd-Ausgang &#8211; doch wo zum &#8230; ist der Ost-Ausgang??? Scheinbar machen wir einen extrem verlorenen Eindruck, dann ein junger Einheimischer nimmt uns an die Hand und geleitet uns im Marsch durch den Bahnhof zum Ost-Ausgang. Ohne diese Hilfe w\u00e4re das sicherlich ein nervenaufreibendes und zeitraubendes Unterfangen geworden. Da wir uns so \u00fcber die Hilfe freuen gibt es auch prompt das 2. Gastgeschenk f\u00fcr den freundlichen Herrn (8 verbleiben).<br \/>\nIn dem Irrglauben, nun endlich dort zu sein, wo wir hinwollen suchen wir den Bahnhof ab. Doch der zweite Anflug der Verzweifelung l\u00e4sst nicht lange auf sich warten: Wo ist das Hakone Service Center?<br \/>\nNach der ersten Anfrage an der Bahnhofsinformation hechten wir die Treppe hinauf und gehen nach rechts (wie uns gesagt wurde). Wohlgemerkt mit dem immer schwerer werdenden Gep\u00e4ck auf dem R\u00fccken. weit und breit kein Service Center zu sehen.<br \/>\nAlso wieder zur\u00fcck. Anfrage Nummer zwei an der Bahnhofsinformation.  Ern\u00fcchternde Auskunft:  Zur\u00fcck und raus aus dem Bahnhof. Die erste Auskunft war nicht falsch, wir haben nur den Augang im oberen Bereich zwischen den Verkaufsst\u00e4nden nicht finden k\u00f6nnen. Inzwischen haben wir gef\u00fchlte 40 kg auf dem R\u00fccken.<br \/>\nNach eine guten Stunde des Herumirrens im Bahnhof erreichen wir um 18:10 Uhr das ersehnte Service Center der Bahnlinie &#8211; mit halb-geschlossener Jalousie und dem Hinweisschild bis 18:00 ge\u00f6ffnet! Irgendwie hat der Tag entspannter angefangen.<br \/>\nEin verzweifelter Blick unter der Jalousie hindurch bewirkt wunder: Die Jalousie wird nun ganz heruntergelassen. Zum ersten Mal kommt etwas Panik auf. Unser Hotel ist gebucht. So weit, so gut. Dummerweise liegen zwischen uns und dem Hotel noch 100 km.<br \/>\nAngesichts der fortgeschrittenen Stunde werden wir mutig und sprechen wahllos uniformierte Bahnhofsbeamte an. Gl\u00fccklicherweise hat der Schalter nebean noch ge\u00f6ffnet und kann uns helfen. Fix ein Ticket gekauft, die Frage, ob wir das Harkone-Sorglos-Ticket haben wollen mit nein beantwortet und die Beine in die Hand nehmen, um den Zug noch zu erreichen. Immerhin haben wir unsere erste erfolgreiche Sitzplatzreservierung durchgef\u00fchrt (das wird in jedem Reisef\u00fchrer empfohlen). Wir stellen allerdings fest, dass die Englischkenntnisse abnehmen.<\/p>\n<p>-Bearbeiten-<br \/>\nWagennummer erreicht, Wagen betreten\u2026ei, wer sitzt denn da auf unserer Reservierung: Mickey.<br \/>\nIn h\u00f6flicher Manier entschuldigt sich Mickey, gibt den Platz frei und wir tauschen uns aus:<br \/>\nMickey ist ein \u00e4lterer, aktiv Tennis spielender Herr mit ausgezeichneten Englischkenntnissen und einer Leidenschaft f\u00fcr Steffi Graf. Erst tauscht man sich, dann Gastgeschenke aus wir bekommen \u201etypisch Japanisches\u201c Brot, er \u201etypisch Deutsche\u201c S\u00fc\u00dfigkeiten (Noch 7 \u00fcbrig).<br \/>\nZweite Visitenkarte ausgetauscht. Alle Dinge m\u00fcssen Enden \u2013 so auch die nette Unterhaltung \u2026 Mickey verl\u00e4sst den Zug an der n\u00e4chsten Station.<br \/>\nDie freundlich l\u00e4chelnde Dame schr\u00e4g vor uns st\u00fcrmt herbei \u2013 mit Geschenken. Nun sind wir stolze Besitzer unseres ersten Origami-Sets und zweier Miniatur -Porzellan-Deko-Sandalen.<br \/>\nNach einer kurzen Einweisung (auf Japanisch) halten wir unsere ersten selbstgemachten Origami-Figuren in der Hand. Dann naht die n\u00e4chste Station. Gerade noch rechtzeitig erh\u00e4lt die nette Dame \u2013 ein Namensaustausch fand im Eifer des Gefechts nicht statt \u2013 ein Gastgeschenk (macht nach Adam Riese 6 Verbleibende), dann verl\u00e4sst sie den Zug und winkt uns zum Abschied strahlend zu.<br \/>\nEine halbe Stunde sp\u00e4ter erreicht der Zug Hakone \u2013 Endstation. Erst tr\u00f6delt Patrick, dann qu\u00e4ngelt Manu, dann f\u00e4hrt ein Bus davon. Wir witzeln \u2013 der wohl letzte f\u00fcr heute. Nah dran \u2013 es sollte der Vorletzte sein. N\u00e4chste (und letzte) Abfahrt: 21:08 Uhr \u2013 ein netter Herr im angrenzenden Reiseb\u00fcro druckt uns den Fu\u00dfweg aus und geleitet uns zur richtigen Busstation.<br \/>\nMittlerweile ist es gef\u00fchlt tiefste Nacht \u2013 alles ist schwarz und wird von Lichtern erhellt. Es wird kalt und windig \u2013 dabei war es in Tokyo gerade noch Sommer.<br \/>\nEndlich kommt der Bus, schnell einsteigen und los geht sie, die wilde Achterbahnfahrt durch die Berge \u2013 20 Minuten Schikanen, Serpentinen und ein Busfahrer im Rausch der Geschwindigkeit. Das Gep\u00e4ck macht sich selbst\u00e4ndig \u2013 der Mageninhalt dank akut eingenommener Reisetablette nicht. Die halten nix aus, diese Touries. Ankunft an der Zielbushaltestation: 20:30 \u2026 Moment \u2026 wo ist das Hotel? Eine nette junge Dame teilt uns mit, wir k\u00f6nnen Sie ein St\u00fcck begleiten. Und so geht es flinken Schrittes den Berg weiter hoch. Wir glauben, sie will uns davonlaufen, also schneller hinterher \u2026 das Marschgep\u00e4ck gibt uns den n\u00f6tigen Schwung. Die letzten 500 Meter gehen wir alleine und erreichen gerade noch p\u00fcnktlich 10 Minuten nach Checkin-Schluss unser Hotel. Anmeldung ausf\u00fcllen, Zimmer aufsuchen, umfallen, schlafen. Guter Plan. Zun\u00e4chst mu\u00df Manu jedoch noch einmal das hauseigene Onsen aufsuchen. Ein tolles Erlebnis:<br \/>\n(HIER MANUS ERLEBNIS HIN)<br \/>\nInzwischen ist es 23 Uhr, die Augen werden schwer. Leider stellen wir fest, dass das Jetlag sich nicht unbedingt durch Schlaflosigkeit definiert. Pl\u00f6tzliche Wellenbewegungen des Bettes lassen Schwindel aufkommen \u2013 zum Schlu\u00df siegt die M\u00fcdigkeit. Teilweise.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>4:30 Uhr. Morgens. Wieso ist es hell? Wer hat das Licht angemacht??? Gestern Abend haben wir ja schon festgestellt, dass um ziemlich genau 17:00 die Sonne ihren Dienst einstellt. 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